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Trinity I Öl auf Leinwand I 50 x 70 cm I 2012 - 2013


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Myth I Öl auf Leinwand I 50 x 70 cm I 2012 - 2014







Myth 2012 - 2014

In den Arbeiten erscheinen bekannte Sinnbilder, wie das weiße Kaninchen oder die Engelstrompete. Sie stehen in Beziehung zum Weiblichen und ver­wei­sen auf deren Qualitäten.
Das (weiße) Kaninchen ist in unserem Kulturverständnis vor allem als Sym­bol­trä­ger für Fruchtbarkeit, aber auch für Wie­der­ge­burt und Auf­er­ste­hung ver­an­kert. In diesem Sinne ist das weiße Ka­nin­chen bspw. auf Tizians Gemälde „Madonna mit dem Kaninchen“ (16. Jh.) in eine Reihe anderer symbolträchtiger Bildelemente integriert. In Lewis Carolls Kinderbuch „Alice im Wunderland“ (19. Jh.) wird das weiße Kaninchen zu einer Art Leitfigur, welche Alice in eine andere Welt führt. Der Science-Fiction-Film „Matrix“ (20. Jh.) greift abermals auf die Leitfunktion des weißen Kaninchens zurück und führt den Protagonisten auf der Suche nach Wahrheit direkt in die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sein. Das Tier wird hier zum Symbol für den Weg in ein anderes Dasein, in eine andere Bewusstheit. Es repräsentiert den Übergang, der wiederum einen frucht­ba­ren Neuanfang (eine Art Auf­er­ste­hung) verheißt.
Die Engelstrompete ist als Heilmittel, sowie als Droge und Gift bekannt. Ihre Blüte gestaltet sich trompetenförmig und erinnert an einen Tunnel. Der Konsum der Pflanze kann eine halluzigene bis tödliche Wirkung haben und ihren Kon­su­men­ten an „andere Orte“ bringen. Alice muss ebenfalls durch eine Art Tunnel, um in das „Wunderland“ zu ge­langen. Der Tunnel symbolisiert wie­de­rum den Übergang in einen anderen Seins­zu­stand.
abgedeckt
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